Schauspieler/innen aus sieben Ländern des südlichen Afrika tourten durch ihre Heimat, um mit der Bevölkerung den Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen zu diskutieren, aber auch darüber, dass vorgeschlagene Lösungen nur halbe Lösungen sind, wenn sie von Regierungen und internationalen Experten gefunden werden, ohne die Erfahrung der Betroffenen mit einzubeziehen. Sie nutzten dafür das Medium Theater. Aus dem Projekt ist ein Musical entstanden, das jetzt auch in Europa gezeigt wird. In der Geschichte gelingt es dem Präsidenten, Expertenwissen und Erfahrung der Bevölkerung zu einer „afrikanischen Lösung“ zu verknüpfen.In Österreich gibt es das Musical nur in Linz und Wien zu sehen. Musical „A light in the night of President Khaya Afrikha“ (in englischer Sprache) am 12. Juni 2001 im Schlossmuseum Linz, Festsaal, um 19.30 Uhr, Eintritt: S 120,–, ermäßigt S 70,–;Karten: Südwind, Bismarckstraße 16,Tel. 070/79 56 64 oder Weltladen Linz, Auerspergstraße 9.
Der g’flickte Schani
„Vom Straßenvolk und anderen VagantInnen“ erzählen Texte, die bei der Lesung „Der g’flickte Schani“ im Cinematograph präsentiert werden. Schani aus Linz, Ingrid Gruber, Annemarie Strobl und Bertl lesen aus Werken von J. Weinheber, Charles Bukowski, F. X. Kroetz, Richard v. Schaukel und anderen. Auf dem Programm stehen auch Musikstücke zum Thema „Vagantentum“. Vor der Lesung wird der Kurzfilm „Ein Platz an der Sonne“ (CSFR 1964) gezeigt, anschließend gibt es eine Vagantinnen- und Vaganten-Jause. Den gemütlichen Ausklang der Veranstaltung gestaltet ein Ziehharmonika-Spieler. „Der g’flickte Schani“, Lesung im Cinematograph, Obere Donaulände 51, Linz, am 8. Juni 2001 um 20 Uhr und am 10. Juni 2001 um 19 Uhr; Eintritt:S 200,–, ermäßigt S 150,–.