Betroffenheit über die Massentötung von 5 Millionen Rindern war Ausgangspunkt für ein kreatives Projekt in Steinerkirchen.
Das „Agrarium“ – ein Erlebnispark in Steinerkirchen bei Lambach – war von 21. Mai bis 3. Juni ein Schauplatz der besonderen Art. Chris Wessels (Enns), Gerald Fößl (Steyr) und Gerlinde Habekotté (Weurt, Niederlande) haben sich zwei Wochen lang bei ihrer Arbeit zusehen lassen und die Bevölkerung eingeladen, ihr künstlerisches Schaffen zu kommentieren. Am Samstag, 9. Juni konnten trotz regnerischen Wetters die Objekte vor 100 Besucher/innen präsentiert werden. Pantomimen führten die Gäste durch die Ausstellung im Freien.
„Die Betroffenheit über die Massentötungen fordert uns Künstler auf, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln darauf aufmerksam zu machen und zum Nachdenken anzuregen“, so die Projektbetreiber von „Nartur pur“. Entstanden sind Skulpturen und Objekte, die in der Landschaft positioniert wurden, etwa eine „Landschaft mit toter Katze“, ein „Windspiel der Rinderseelen“ oder ein „rostiges Schaft“. Ein Objekt wird dem OÖ. Tierschutzverein gespendet und über die Homepage des Tierschutzvereines versteigert. Die Internetadresse lautet: www.tierheim-linz.at. Die Ausstellung ist noch bis September im „Agrarium“ bei Steinerkirchen zu sehen.