Mit Generalvikar Josef Ahamer nahm erstmals ein Vertreter der Kirchenleitung an einem Bundestreffen kirchennaher Schwulen- und Lesbenorganisationen teil. Der Generalvikar rief bei der Tagung in Linz zum verstärkten Dialog und zur gemeinsamen Arbeit an anstehenden Problemen auf: „Es ist sicher kein leichter Weg, aber wir wollen diesen Weg gemeinsam gehen und an der Verbesserung der Situation für Lesben und Schwule in der Kirche arbeiten.“ „Ich hoffe, dass dieser heute durchaus noch außergewöhnliche Kontakt bald normal sein wird“, wünschte sich Margit Hauft, Präsidentin der katholischen Aktion Ober-österreichs. Mag. Reinhard Kaspar von der Katholischen Männerbewegung beschrieb den derzeitigen Kontakt zwischen den Schwulen- und Lesbenorganisationen und der Kirche als „einen Minimalstand“, aber der Dialog und die Zusammenarbeit müssen möglich sein.