Papst richtet Appell an die UNO: Es braucht mehr Solidarität mit den Armen.
Ausgabe: 2001/45, Papst, Brot, Erde, Wüste
12.11.2001
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Um den Frieden in der Welt zu sichern, müssen die Industriestaaten mehr Solidarität mit den Entwicklungsländern zeigen. Das betonte Papst Johannes Paul II. letzten Sonntag vor der Welt-Ernährungskonferenz der Vereinten Nationen in Rom.
Viele Ungerechtigkeiten trügen dazu bei, die Erde „in eine Wüste zu verwandeln“. Zugang zur Nahrung hat Vorrang, betonte der Papst. Das ist einAppell an Politik und an die Herzen: Es geht um Menschenrechte, für Aus- und Inländer/innen. Die Kirchenzeitung lädt zu einer Diskussion mit Bischof Aichern über das Thema „Fremd sein in Österreich“ ein. Es geht auch um eine menschengerechte Gestaltung der Beziehung zu den ehemals kommunistischen Staaten.
Im „Caritas-Monat“ mit der Elisabeth-Sammlung geht es ebenso um die Armen in eigenen Land. Eine Grundsicherung für die Armen ist ein besserer Boden für den Frieden im Land – für alle.