ATTAC Östereich veranstaltete am 10. November mit Greenpeace, Dreikönigsaktion, Gewerkschaftsbund OÖ und Katholischer Arbeitnehmerbewegung einen Gegenkongress zur Welthandelskonferenz in Qatar.
In Qatar trafen sich die Minister von 144 Ländern. Auf deren Tagesordnung stand die Organisation des freien Welthandels. Parallel dazu kamen in Linz 200 Personen aus ganz Österreich zum Kongress „Die Welt ist keine Ware“ zusammen. Dabei sollten Alternativen zum Freihandel, der die Reichen reicher und die Armen ärmer macht, aufgezeigt werden. Die Soziologin Maria Mies, Uni Köln, wies auf das Demokratiedefizit der Welthandelsorganisation WTO hin. Diese ignoriert den Vorrang von Umweltschutz und Menschenrechten. Humane Behandlung von Arbeitnehmern, Schutz der Lebensräume indigener Völker und Information des Konsumenten hat einen schwachen Stellenwert.