Franz Hofer aus Kasten ist seit zehn Jahren in der Werkstätte. Mit Recht ist er stolz auf die Karriere, die er im Haus gemacht hat. In den ersten Jahren stand die Betreuung im Vordergrund. Für die geleistete Arbeit bekam er ein Taschengeld. Franz schaffte den Sprung in ein reguläres Arbeitsverhältnis – mit richtigem Lohn – und ist so etwas wie ein Vorarbeiter in der Tischlerei. Mit seinen Kollegen erzeugt er beispielsweise maßgenaue Paletten für einen namhaften oberösterreichischen Heizkessel-Erzeuger. Das Ziel liegt noch weiter: Franz möchte den Sprung in den freien Arbeitsmarkt schaffen. Für den Kollegen Willi Pernsteiner bedeutet der Erfolg des Franz Hofer auch viel. Er bewundert ihn nicht nur, sondern sieht: Da kann ich auch selber etwas werden. Aber das ist nicht so einfach. Gerade im Bezirk Rohrbach sind Auto und Führerschein oft unabdingbar für das Berufsleben. Also bietet die Werkstätten auch die Möglichkeit, den Führerschein zu erwerben. Meistens wird er dann mit Probezeit und befristet vergeben. Menschen je nach ihren Voraussetzungen eine Weiterentwicklung zu ermöglichen, ist auch Ziel im Haus selbst, betont Verwalter Werner Gahleitner. Für wen der freie Arbeitsmarkt nicht möglich ist, braucht auch im Haus Zukunftsperspektiven.
Der Weihnachtsmarkt in den Altenfeldener Werkstätten St. Elisabeth hat am 8. und 9. Dezember jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet.