Die gotische „Wurmstraßenmadonna" mache den Linzer Mariä-Empfängnis-Dom in seiner Einmaligkeit wieder neu wertvoll. Dies sagte Dompropst Prälat Gottfried Schicklberger bei der Übernahme der Madonnenstatue am Freitag abend. Im Rahmen der Vesper am Vorabend des adventlichen Marienfeiertages übergaben das Land Oberösterreich und die Stadt Linz – vertreten durch LH Josef Pühringer (im Bild) und Vizebgm. Reinhard Dyk – die Wurmstraßenmadonna dem Dom. Bischof Maximilian Aichern dankte für dieses Zusammenwirken und segnete die Statue. Die nahezu lebensgroße Figur – um 1440 entstanden – ist ein bedeutendes Kunstwerk der Gotik in Linz. Die Gestaltung der Statue weist darauf hin, dass sie ehemals als Einzelstück überhöht auf einem Hausaltar angebracht war. Im Linzer Dom hat die „Wurmstraßenmadonna“ nahe der Votivkapelle ihren neuen Standort.