Am kommenden Sonntag,6. Jänner, wird die Pfarrgemeinderatswahl österreichweit „gestartet“. Die Kandidatensuche dauert bis Mitte Februar.
Am 17. März 2002 werden in ganz Österreich die Pfarrgemeinderäte neu gewählt. Kommenden Sonntag wird zur Kandidatenfindung in den Pfarren eingeladen. Bischof Maximilian Aichern hat in einem Wort an die Pfarrgemeinderäte allen Mitgliedern dieser Gremien herzlich gedankt und gleichzeitig ersucht, die kommende Pfarrgemeinderatswahl und ihre Vorbereitung „sehr ernst zu nehmen“.
Verschiedene Begabungen
Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments seien die christlichen Gemeinden von Anfang an kein „Ein-Mann-Betrieb“ gewesen. Vielmehr seien die verschiedenen Begabungen und Charismen – gerade auch der einfachen Leute – als Geschenk des Gottesgeistes gesehen und geschätzt worden, betont Bischof Aichern. Für die heutige Zeit hätten sich die Räte als Form der Mitarbeit und Mitverantwortung aller Getauften und Gefirmten in der Kirche bewährt.
Instrumente der Seelsorge
„Die Pfarrgemeinderäte haben sich in unserer Diözese zu wirksamen Instrumenten der Seelsorge entwickelt und sind in den meisten Pfarren die wesentlichen Träger des Pfarrlebens“, lobt der Bischof die bisherige Arbeit. Selbst wenn Konsens in manchen Fragen nicht immer möglich ist, gebe es Kooperation und Zusammenarbeit. „Ich schätze es sehr, dass man in unseren Pfarren so viel Loyalität findet, die durchaus eine kritische Loyalität sein kann und sein soll“, schreibt Aichern.Die künftigen Pfarrgemeinderäte ermutigt der Bischof, „in der bewährten Weise im Pfarrgemeinderat auch in Zukunft gut zusammenzuarbeiten“.
Dank für Aufgeschlossenheit
In seinen Dank für die Bereitschaft zur Weiterarbeit im Pfarrgemeinderat oder sich als neue Kandidatin oder neuer Kandidat aufstellen zu lassen, schließt der Bischof auch den Dank für die Aufgeschlossenheit und Bereitschaft ein, sich durch Weiterbildung das Rüstzeug für die pfarrliche Arbeit zu verbessern.