Manche Spender/innen testen das Euro-Wissen der Sternsinger: „Was ist euch lieber: hundert Schilling oder zehn Euro?“ Natürlich werden die Könige ihrem Ruf als „Weise aus dem Morgenland“ auch ohne Mithilfe der erwachsenen Begleiter gerecht und bevorzugen den Euroschein. Der Trend bei den Spenden geht zum Aufrunden, freut sich Christoph Malzer von der Jungschar Oberösterreichs. Er ist zuversichtlich, dass die rund 20.000 oberösterreichischen Könige und Königinnen wieder das Vorjahresergebnis von 29,3 Millionen Schilling oder 2,13 Millionen Euro erreichen werden. Auch bei den Beträgen, die über Erlagschein eingezahlt werden, zeichnet sich die „Zehn-Euro-Spende“ als Favorit ab. Landeshauptmann Pühringer hob an der Sternsingeraktion die Verbindung von Sammlung und Auseinandersetzung mit den Entwicklungsländern hervor: „Bei keiner anderen Dritte-Welt-Aktion wird dieses Ausmaß an konkreter Hilfe und Informationsarbeit erreicht.“