Seit mehr als 100 Jahren gibt es in Maria Puchheim den Brauch der Hausweihen. Die Patres des Redemptoristen-Klosters kommen in die Häuser der Pfarre. Der Ursprung der Weihen geht in die Bauzeit der Wallfahrtskirche zurück, die 1890 eingeweiht wurde. Der damalige Rektor des Klosters hat die Menschen der Umgebung gebeten, beim Bau zu helfen. Die Bauern haben mit ihren Pferdefuhrwerken Baumaterial transportiert. Als Gegenleistung haben die Patres jährlich Hausweihen in der ganzen Umgebung gehalten. Wer in Maria Puchheim daran interessiert ist, kann sich in der Pfarrkanzlei melden. Rund 50 Häuser besuchen die Patres in der Zeit zwischen Dreikönig und „Lichtmess“.
„Für uns ist das eine schöne Sache,“ erzählt Pater Bernhard Jestl, „Dadurch wird eine Verbindung aufrecht erhalten und belebt zwischen den Leuten, die im Kloster wohnen und den Menschen in den Häusern.“