Mit zahlreichen Vertretern der Weltreligionen wird Papst Johannes Paul II. am 24. Jänner in der Basilika von Assisi für den Frieden auf der Welt beten. Der Friede ist in der Tat zu einem zentralen Anliegen der Religionen geworden. Die Welt braucht die Friedenswilligen dringend, wie die Terrorakte und die gereizte innenpolitische Situation zeigen.
Wo der Friede keine feste Basis im Herzen hat, steht er auf schwachen Beinen. Dass auf dem Weg zum Frieden die christlichen Kirchen selbst den Frieden lernen und halten müssen, zeigen die jüngsten Zusammenstöße in Nordirland.
Die Kirchen begehen weltweit vom 18. bis 25. Jänner die Gebetswoche um die Einheit der Christen. „Für viele von uns ist Ökumene etwas Neues und Ungewöhnliches“, formuliert Pfarrer Dragan Micic von der serbisch-orthodoxen Pfarre in Linz. Seine Pfarre ist Gastgeber beim ökumenischen Gebet in Linz am Donnerstag, 24. Jänner 2002.