Der Ausbruch des Vulkans Nyriagongo hat die Demokratische Republik Kongo wieder in die Schlagzeilen gebracht. Jahrelang war es still um das riesige Land im Herzen Afrikas. Die Bewohner/innen erlebten ihr Land aber alles andere als ruhig: Die Wunden des Bürgerkriegs sind nicht verheilt, drückende Armut und wenig Hoffung auf Änderung. Mag. Dr. Museng Kapend Sabin ist einer der vielen Priester in Kongo, die sich für ein menschenwürdiges Leben in ihren Pfarren einsetzen. Die Unterstützung aus Perg gibt ihm dazu die finanziellen Möglichkeiten. Die Katholische Männer- und Frauenbewegung der Pfarre hilft ihrem ehemaligen Kaplan seit er vor fünf Jahren in seine Heimat zurückgekehrt ist. Kaplan Sabin studierte sieben Jahre lang an der Katholisch Theologischen Universität in Linz und wohnte in Perg.
Für die Pfarre Perg, die Gruppierungen in der Stadt und des ganzen Dekanates ist wichtig, dass Dr. Sabin kontinuierlich Aufbauarbeit leisten und sich auf die Partner in Österreich verlassen kann. Wie die Bilanz der Pfarre Perg zeigt, ist die Hilfe kein Strohfeuer, sondern ein Dauerbrenner. „Für uns ist es eine gezielte Entwicklungshilfe,“ so August Spaller, der die Aktivitäten koordiniert.
Dr. Sabin leitet in der Diözese Kolwezi ein Gymnasium mit angeschlossenem Internat. Als großen Erfolg konnte Dr. Sabin verzeichnen, dass für den Schulort Kanzenze eine Wasserleitung errichtet werden konnte. Bis dahin musste das Wasser von einer drei Kilometer entfernten Quelle geholt werden. Auch an das öffentliche Stromnetz wurde der Ort Dank der Unterstützung aus Österreich angeschlossen.Nun sammelt die Pfarre Perg für ein Geländeauto. Die Diözese Kolwezi, die so groß ist wie Österreich, hat lediglich ein Fahrzeug zur Verfügung.
Weitere Informationen bei August Spaller, Tel. 07262/579 89.