1.021.524,– S (Euro 74.237,04) erbrachte ein von Nikolaus Harnoncourt dirigiertes Benefizkonzert am 16. Dezember im Linzer Brucknerhaus. Das Bild zeigt die Scheckübergabe letzten Montag mit dem Sohn des Dirigenten, Dr. Franz Harnoncourt, Caritas-Direktor Mathias Mühlberger und Anneliese Ratzenböck (Verein „Freunde der Caritas“). Dieser Kirchenzeitung liegt ein Erlagschein für die Osthilfe.
Hunderttausende Kinder in Osteuropa leben auf der Straße, ohne Chance auf Bildung, oft nicht einmal mit dem Nötigsten zum Leben versorgt. Dazu steigt in Weißrussland immer noch die Anzahl von Krebs- und Leukämieerkrankungen bei Kindern, eine Spätfolge der Katastrophe von Tschernobyl. Das Mutter-Kind-Zentrum St. Lukas in der Nähe von Minsk ist eines der Hauptprojekte der kommenden Caritassammlung. Mit diesem Projekt soll eine Auffangstation für Kinder entstehen, die aus den überfüllten Krankenhäusern nach Hause geschickt werden. Etwa 20 Millionen Schilling werden das Zentrum und das dazugehörende Ausbildungszentrum für soziale Berufe kosten, ungefähr 11 Millionen wurden bereits aufgebracht.
Nach der Überwindung aller Hürden soll St. Lukas das erste große Projekt in Weißrussland werden, das von einer nicht staatlichen Organisation betrieben wird.