Die Finanzsituation zwingt zu Einsparungen. Ein kircheninterner Sozialplan soll Härten vermeiden helfen.
Um einen ausgeglichenen Haushalt in den kommenden Jahren sicherstellen zu können, beraten die Dechantenkonferenz, der Pastoralrat und der Priesterrat diesen Samstag, 2. März 2002, den weiteren Weg der Kirche von Oberösterreich. Diözesanbischof Maximilian Aichern hat zu diesem gemeinsamen Treffen in die Pädagogische Akademie der Diözese Linz eingeladen.
Bei der Beratung sollen die Delegierten Einblick in den gegenwärtigen Prozess der laufenden seelsorglichen Schwerpunktsetzungen bekommen. Sie sollen ebenso über die vorgesehenen drastischen Einsparungen und Veränderungen in der Diözese Linz informiert werden. Wie Pastoralamtsdirektor Willi Vieböck in der letzten Ausgabe der „Amtszeitschrift“ „PA intern“ schreibt, muss allein das Pastoralamt bis zum Jahr 2005 insgesamt 700.000 Euro (10 Mio. Schilling) einsparen. Betroffene Einrichtungen wurden über die Situation bereits informiert. Es werden auch Dienstposten eingespart werden. Eine diözesaninterne „Jobbörse“ soll betroffene Personen nach Möglichkeit auffangen, es sollen keine neuen Mitarbeiter/innen angestellt werden. Wer innerhalb von fünf Jahren einen Pensionsanspruch erreicht, soll nicht gekündigt werden. Für solche Mitarbeiter/innen will man andere Einsatzmöglichkeiten finden.