Weite Teile der rund 400.000 Einwohner zählenden ostkongolesischen Stadt Goma wurden durch den Vulkanausbruch vom 17. Jänner 2002 zerstört. Auch die Diözese Goma ist schwer betroffen. 90 Prozent ihrer Einrichtungen in der Stadt wurden zerstört: die Kathedrale, drei Kirchen, sieben von der katholischen Kirche unterhaltene Schulen, die Häuser von 13 Schwesternkongretationen, das Medikamentenlager sowie sämtliche Einrichtungen der dortigen Caritas. „Nach den ersten Schätzungen beträgt unser Schaden rund 7,2 Mio. Dollar“ erklärt Bischof Faustin Ngabu.
Unterstützung für den Wiederaufbau erhält Bischof Ngbau vom Austrian Help Program (AHP), der einzigen im Ostkongo tätigen österreichischen Entwicklungshilfeorganisation. Mit finanzieller Hilfe des Landes Oberösterreich werden als erstes 20 Häuser gebaut. „Als nächstes wollen wir eine Schule errichten“, sagt Dr. Hermann Czetsch, Vorsitzender des AHP. Dafür haben wir eine Aktion „Lavastein für Baustein“ initiiert.
Informationen: Austria Help Program, E-Mail: office@ahp.or.at