Prof. DDr. Günter Rombold schenkt dem Land seine Kunstsammlung
Ausgabe: 2002/11, Rombold, Land OÖ, Pühringer, Kunst-Geschenk, Kunstsammlung
12.03.2002
- Matthäus Fellinger
Prof. DDr. Günter Rombold hat den Großteil seiner privaten Kunstsammlung der Oberösterreichischen Landesgalerie geschenkt.
Ein Teil der Sammlung des wohl bekanntesten kirchlichen Experten für moderne Kunst, Prof. DDr. Günter Rombold, ist seit Donnerstag, 7. März in der Landesgalerie zu sehen: Werke von Alfred Kubin, Max Beckmann, Lovis Corinth und Ernst Ludwig Kirchner. Am selben Tag haben Prof. Rombold und Landeshauptmann Josef Pühringer den Vertrag über die Schenkung der Privatsammlung an das Land Oberösterreich unterschrieben. Mit der Schenkung sichert Rombold die Zukunft des Instituts an der Theologischen Fakultät, denn das Land hat sich verpflichtet, Werke aus der Sammlung immer wieder zu präsentieren. Studierende der Theologischen Fakultät sollen für ihre Arbeit ständig Zugang zu den Werken haben. Mit dem Ertrag einer aus Landesmitteln eingerichteten Stiftung erhält das Kunst-Institut an der Theologischen Privatuniversität auf Dauer eine finanzielle Basis.
Rombold hat seine Kunstsammlung seit den 50er-Jahren – „als Kunst noch billig war“ – systematisch aufgebaut. Als Professor an der Theologischen Hochschule hat er mit „seinen“ Bildern mit den Studierenden gearbeitet. Den unmittelbare Umgang mit Originalen hält Rombold für besonders wichtig.
Bedeutsam ist die Rombold-Sammlung auch für die Landesgalerie. Vor allem die schon jetzt weltweit umfangreichste Kubinsammlung wird mit bedeutenden Werken erweitert.
„... aus der Sammlung Günter Rombold“ ist bis 5. Mai an der Landesgalerie, Museumstraße, Linz, zu sehen.