Die oö. Pfadfinder und Pfadfinderinnen verstärken ihre Bemühungen, Erwachsene als Begleiter der Kinder und Jugendlichen zu gewinnen.
Die Pfadfinder in Oberösterreich haben aktuell etwa 4.100 Mitglieder. Das ist eine fünfprozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Der Mitgliederzuwachs ist vor allem auf sechs neue Gruppen zurückzuführen.
Wie für jede Jugendorganisation ist es auch für die Pfadfinder nicht leicht, genügend erwachsene Leiter/innen und Begleiter/innen zu gewinnen. Doch ist dies das Um und Auf der Pfadfinderei: Um das Ziel erreichen zu können, braucht es genügend und ausreichend ausgebildete sowie motivierte Erwachsene. Es ist nicht gut, wenn schon die Sechszehn- und Siebzehnjährigen zu dauernder Begleitungsarbeit bei Jüngeren herangezogen werden. Sie sollten ja selber noch im Mittelpunkt der pfadfinderischen Angebote stehen.
Wie aber gewinnt man Erwachsene, Eltern etwa, zum Engagement in der Jugendarbeit? – Jedenfalls ist ehrliche Auskunft darüber notwendig, was es heißt, sich zu engagieren. 800 ehrenamtliche Stunden im Jahr sind vielfach nicht zu hoch gegriffen: Wöchentliche Heimstunden sind zu halten und vorzubereiten, monatlich gibt es Besprechungen und Unternehmungen – und dann das Sommerlager! Aber man bekommt auch viel dafür, darin waren sich die 60 Teilnehmer/innen einig, die am 16. März 2002 in Linz zum Landespfadfinderrat zusammen gekommen waren. Die pfadfinderische Ausbildung und die Arbeit mit Kindern bzw. Jugendlichen formen die Persönlichkeit. Man lernt fürs Leben...