Als Sturm im Wasserglas erwies sich der Konflikt um einen Moscheebau in Freistadt. Medien hätten versucht eine Auseinandersetzung zu eröffnen, hätten aber in Freistadt kein Echo gefunden, so Pfarrer Mag. Franz Mayrhofer. Seit vielen Jahren haben türkische Muslime eine Begegnungsstätte mit Gebetsraum in der Altstadt von Freistadt. Die Gruppe möchte nun ein eigenes Gebäude errichten und hat die Stadtgemeinde um Hilfe bei der Suche nach einem Grundstück gebeten. Pfarrer Mayrhofer: „Es gibt in Freistadt wenige Leute, denen das ein Problem ist. Vielleicht da und dort Befürchtungen, aber keinen Widerstand“. Man müsse respektieren, dass jede Glaubensgemeinschaft einen Ort zum Gebet haben will, so der Pfarrer: „Je mehr gebetet wird, desto besser ist es.“ Bürgermeister Mag. Dfkm. Josef Mühlbachler ist froh, dass die Vertreter der Muslime sich zuerst an die Gemeinde gewandt und das Gespräch gesucht haben. Bevor er weitere Schritte setzen wird, wartet er auf eine Klärung durch das Innenministerium, ob die muslimische Gruppe nicht als „islamistisch“ beurteilt wird.
Hilfe für Kasachstan
„Verstärkung“ bekamen Sr. Elfriede und Sr. Johanna für ihre Arbeit in Kasachstan. Die beiden Franziskanerinnen erhielten von ihrem Mutterhaus in Vöcklabruck einen Jeep, um die spirituelle Betreuung und die gesundheitliche Versorgung der Landbevölkerung besser bewerkstelligen zu können. Mit drei Lastzügen voller Hilfsgüter wurde auch ein Backofen mit auf den Weg geschickt, um Schüler mit Brot versorgen zu können. Die Schwestern sind seit einem Monat in dem ordenseigenen Schul- und Kindergartenprojekt sowie in der Mutter Elmara-Ambulanz tätig. Sie werden für drei Jahre in Kasachstan bleiben.