Nach der Nationalratsdebatte zum „Temelin-Volksbegehren“ hat sich ein parlamentarischer Sonderausschuss zur Weiterbehandlung des Volksbegehrens konstituiert. Die Forderung der Atomgegner, parteiunabhängige Experten und Vertreter von Anti-AKW-Gruppen in den Ausschuss aufzunehmen, wurde bisher nicht berücksichtigt. Die OÖ. Plattform gegen Atomgefahr bedauert diese Weigerung. Die Plattform wird am 9. April auch in München an dem Einwendungsverfahren zu den Atommüll-Zwischenlagern in Deutschland teilnehmen. „Die Zwischenlager sind keine harmlosen Mülldeponien. In jedem Castor wird sich etwa fünfzehn- mal so viel radioaktives Material befinden, als in Tschernobyl freigesetzt wurde“, so Mathilde Halla von der Plattform: „Der Widerstand gegen die deutschen Zwischenlager stärkt auch den Widerstand gegen Temelin.“