Die Vereinten Nationen haben das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends zur „Internationalen Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit“ erklärt. Dass bereits im ersten Jahr der Dekade mit den Terroranschlägen am 11. September und dem Krieg in Afghanistan die weltweite Gewalt so massiv eskalierte, scheint zynisch, urteilt der Internationale Versöhnungsbund (Österreichischer Zweig) in seinem Jahresbericht 2001. Die Menschen durch alternative Berichterstattung kritisch gegenüber der Kriegspropaganda zu machen und Wege aus der Gewaltspirale aufzuzeigen, ist eines der Hauptanliegen der Organisation. In der Bilanz 2001 verweist der Versöhnungsbund auf eine Reihe erfolgreicher Aktivitäten: unter anderem auf die erstmals durchgeführte Bildungswoche für Lehrer/innen und den zweiten Lehrgang für Gewaltfreiheit.