Das Fahrradzentrum B7 hat neben dem sozialen auch einen ökologischen und gesundheitsfördernden Effekt.
Anfang März haben das B7 Fahrradzentrum und die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung an etwa 90 Pfarren in und um Linz einen Brief verschickt. – Pfarrlich engagierte Mitarbeiter/innen werden zu einer Informationsreihe eingeladen, in der die Angebote des kirchennahen Vereins B7 vorgestellt werden. Es gibt alle neuen Fahrradtypen, Gebrauchträder, Radreparaturen und Fahrradsammlungen. Das B7 bietet gute Qualität, hervorragendes Service und faire Preise. Radfahren als Öko- und Sozialinitiative! Menschen erhalten Chancen am Arbeitsmarkt.
Im Fahrradzentrum B7 sind elf Menschen auf Transitarbeitsplätzen und drei als Schlüsselarbeitskräfte beschäftigt. Das B7 stellt Menschen ein, die arbeitslos sind und Vermittlungshindernisse (Behinderungen) haben. Zur Zeit machen die Schlüsselarbeitskräfte einen Kurs in der Gebärdensprache, denn sie möchten besser mit den beschäftigten Gehörlosen kommunizieren können. Das Bundessozialamt (aus dem Titel Behindertenmilliarde), Förderungsgelder aus dem Europäischen Sozialfonds und das Sozialreferat des Landes Oberösterreich tragen vier Millionen Schilling (290.000 Euro) zur Finanzierung bei. Der erwirtschaftete Umsatz beträgt etwa 2,5 Millionen Schilling (180.000 Euro).