Nach Investitionen von 6,1 Millionen Euro erzielte das Schigebiet am Hochficht ein Umsatzplus von 100 Prozent.
„Wir sind froh, dass wir die erste Saison schon so erfolgreich abschließen konnten“, freut sich Hr. Markus Rubasch, Kämmerer des Stiftes Schlägl. Das Kloster ist zur Zeit mit 25 Prozent am Schigebiet beteiligt, nach Abschluss der Ausbauarbeiten im Herbst wird sich das Land OÖ aus der Gesellschaft zurückziehen, dann wird das Stift sogar Hälfteeigentümer sein – gemeinsam mit Prof. Peter Schröcksnadel, dem Präsidenten des Österreichischen Schiverbandes.
Neuer Sessellift, neue Pisten, Beschneiungsanlage – der rührige und charismatische ÖSV-Präsident hat innerhalb weniger Monate dem Schigebiet zu einem beeindruckenden Neustart verholfen. Selbst gegenüber der schneereichen Saison 1999/2000 liegen die Zuwachsraten bei 40 Prozent. Hr. Markus Rubasch: „Unser Engagement am Hochficht verstehen wir auch als Beitag für das gesamte obere Mühlviertel.“ Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Nächtigungen in der Tourismusregion Böhmerwald haben um 30 Prozent zugenommen. Die örtliche Schischule hatte um 11 Prozent mehr Schischüler als im Vorjahr. Und auch die Zahl der Tagesgäste aus Bayern ist deutlich angestiegen. Als nächsten Schritt möchte sich der Hochficht vor allem um die Kinder annehmen. Damit sich Familien den Schisport leisten können, soll für Kinder bis zu zehn Jahren die Liftbenützung kostenlos sein.
Aus dem benachbarten Tschechien kommen nur rund 5 Prozent der Schifahrer, was auf den während der Wintermonate geschlossenen Grenzübergang Guglwald zurückzuführen ist.