„Mit Vorrat im Vorteil“ lautet der Titel einer Aktion der Wirtschaftskammer Oberösterreich, SektionHandel. „Ob Naturkatastrophe oder Industrieunfall“, wir sollten auf jeden Fall gerüstet sein! Wie das geht?
Auf einer Postkarte werden Konsumentinnen und Konsumenten informiert: Empfohlen wird ein Vorrat an „haltbaren Lebensmitteln, Wasser und Getränke(n), Medikamenten, Körperpflegeartikeln, Batterien, Kerzen, Gaskocher usw.“
Laut dem Begleitschreiben „Lebensmittelbevorratung“ an die Geschäftsleute sehen wir aber anderen Krisen entgegen: „Katastrophen, Streiks, kriegerischen Auseinandersetzungen …“. Könnte ja sein, dass morgen der Lkw-Fahrer streikt, der den Supermarkt mit Tiefkühlpizza beliefert. Da kann eine Dose Gulasch eine ganze Familie retten. Jedenfalls sind die Kaufleute angehalten, Karten und Plakate an „strategisch günstigen Plätzen“ im Geschäft anzubringen, „um Kunden (…) zu den notwendigen Einkäufen in ihrem Geschäft zu animieren.“ Und fett geschrieben steht zu lesen: „Sie leisten damit nicht nur einen Beitrag zur Krisensicherung der Bevölkerung, sondern können damit auch zu einer Umsatzsteigerung in Ihrem Betrieb beitragen.“ Und das alles zu unserer Sicherheit.