Bild: MIVA-Präsident Generalvikar Josef Ahammer (rechts), Nationalbankleiter Dr. Axel Aspetsberger, Josef Geißler (SEI SO FREI) und Hypo-Chef Dr. Wolfgang Langbauer bei der Geldübergabe.
Fünf Tonnen Kleingeld beträgt das vorläufige Ergebnis der Münz-Sammelaktion, die von der MIVA organisiert werde.
Dienstag, 23. April, zehn Uhr: Zwei MIVA-Autos fahren vor dem Gebäude der Nationalbank in Linz vor. An Bord haben sie, was im Rahmen der Aktion Kleingeld an Schilling und Groschen gespendet wurde. Sicherheitskräfte sind da. Diebe müssten allerdings gut bei Kräften sein, denn Kleingeld wiegt schwer. Schwer wiegt das Geld vor allem für junge Menschen in Mosambik. „Altes Geld für junge Leute“ – so umschreibt P. Josef Keler von den Salesianern Don Boscos den Sinn der Aktion. Mit dem Geld wird das Berufsbildungszentrum für Jugendliche in der Diözese Tete in Mosambik gefördert – ein Projekt der Salesianer. Jugendlichen soll damit eine bessere Lebensperspektive als ein Hausen auf der Straße geboten werden.
Die Nationalbank zählt und tauscht jetzt das Geld in Euro um – „und wir stocken auch etwas auf“, meint Dr. Axel Aspetsberger, Leiter der Zweigstelle Linz. Für ihn ist es das letzte große Umtauschprojekt im Rahmen der Währungsumstellung von Schilling auf den Euro. Rund 30 freiwillige Helfer/innen der Pfarre Stadl Paura waren drei Wochen lang täglich damit beschäftigt, die Währungen nach Ländern zu sortieren. Jetzt werden diese Münzen in die Herkunftsländer gebracht. Das spart 25 Prozent an Wechselgebühren.
Die rund fünf Tonnen Kleingeld dürften einen Wert von rund 200.000 Euro (2,6 Mio Schilling) haben. Mit der MIVA haben „SEI SO FREI“ der Katholischen Männerbewegung und die Kirchenzeitung die Aktion mit getragen.
Die MIVA setzt die Aktion Kleingeld fort. Durch die internationalen Verbindungen kann der Umtausch garantiert werden. Geld kann in der MIVA-Zentrale in Stadl Paura, aber auch bei „SEI SO FREI“ im Pastoralamt abgegeben werden.