Es gibt Menschen, die kennen sich auf einer griechischen Insel genau aus. Was in nächster Nähe wächst und lebt, ist ihnen fremd. Dabei versäumen sie einiges!
Das Erste, was einem zum Nationalpark Kalkalpen einfällt, ist sicher „Wald“. Wer dann weiterdenkt, dass es dort außer Bäumen nichts zu sehen gibt, sollte sich dringend mit der Natur im Nationalpark-Gebiet einlassen.
In Führungen berichten Experten über heilende und giftige Pflanzen und wie man Kräuter richtig nutzt. Die Wiesen im Nationalpark werden nur einmal im Jahr gemäht – nach dem 15. Juli, damit die Pflanzen ihre Samen abwerfen können. Auf einer sumpfigen Wiese beim Bodinggraben wachsen Orchideen und Pflanzen, die an den Regenwald erinnern. In Bächen kann man Forellen beobachten, die elegant durch das Wasser gleiten.
Im Sommer fährt sogar ein Kutschen-Shuttle vom Parkplatz Scheiblingau bei Molln in den Nationalpark.