Zu den alten Stelzhamer-„Klassikern“ von Commenda oder Braumann kommt nun ein neues Werk: Prof. Dr. Karl Pömers „kotzengrob und bazwoach“.
Es gehörte zu den charakterlichen Grundzügen Stelzhamers, dass er immer sagte, was er dachte, oft „kotzengrob“. Andererseits hatte er weiches Gemüt, war „bazwoach“. So charakterisiert schon der Titel in kürzester Form den Dichter.
In 16 Kapiteln erfährt der Leser Wissenswertes über prägende Lebensabschnitte des Dichters, immer wieder aufgelockert mit Gedichten. Dr. Pömer führt nach Salzburg, Graz und Wien, wo Stelzhamer studierte, macht Halt im Priesterseminar Linz und erzählt mit Offenheit und Klarheit über Stelzhamers Wanderjahre und Familienleben. Pömer: „Manchmal war er aber an den auftretenden Schwierigkeiten selber schuld.“
Ein großes Anliegen ist es Pömer, dem hochdeutschen Werk Franz Stelzhamers wieder mehr Gewicht zu verleihen. Zahlreiche Fotos im angenehmen, vornehmen Braunton bis zu leuchtenden Farben ergänzen das Geschriebene gekonnt.
Dr. Karl Pömer, „kotzengrob und bazwoach“. Franz Stelzhamer – Leben und Werk, Verlag Moserbauer, e 19,50.