Richtiges Trinken hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Gesundheit. Man sollte bei normaler körperlicher Betätigung zwei Liter pro Tag trinken. Alleine 800 Milliliter scheidet man durchschnittlich durch Schwitzen aus. Bei gewissen Krankheiten ist eine Flüssigkeits-Bilanzierung unerläßlich, um zu wissen, wie viel Flüssigkeit man aufnimmt und wieder ausscheidet. Bei Herzschwäche z. B. kann ein Übermaß an Flüssigkeitszufuhr zu Stauungssyndromen vor allem in der Lunge (Atemnot), auch in den Beinen führen. Das Symptom Atemnot muss hellhörig machen!
In fetten Suppen sind sehr viele Kalorien. Milch enthält leider auch viel Fett (nicht Magermilch), was die positiven Inhaltsstoffe wie Kalzium und Vitamine relativiert. Daher sind z. B. Schulmilchaktionen nicht unbedenklich. Gegen eine geringe Menge Alkohol ist prinzipiell nichts einzuwenden. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass eine kleine Menge Rotwein positive Effekte auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben soll. Über zwei bis drei kleine Einheiten pro Tag (ein Seiderl, ein Achterl, ein Stamperl) sollte der Alkoholkonsum aber nicht hinausgehen.
Ideale Durstlöscher bei stärkerer körperlicher Betätigung oder bei Sport sind verdünnte Fruchtsäfte. Bier als Durstlöscher ist praktisch ungeeignet, weil der Alkohol im Bier über die Anregung der Nierentätigkeit zu vermehrter Flüssigkeitsausscheidung führt. Zum Alkohol sollte man immer Wasser trinken!