Das Frauenbeschäftigungsprojekt Filino scheint nach langen Verhandlungen ganz akut von der Schließung betroffen zu sein. Diese Sorge äußert die Sozialplattform. Filino ist eine Einrichtung von pro mente OÖ. Die öffentliche Hand hat bisher keine ausreichende Subvention zugesagt. Das Filino-Team startete eine Unterschriftenliste, um 30 Arbeitsplätze und Chancen zu retten.
- Frauenhaus
Einen Höchststand der Zahl Hilfesuchender meldet das Linzer Frauenhaus. Schon im September war die Zahl des gesamten Vorjahres (84) erreicht. Dagmar Andree, Vorsitzende des Frauenhauses meint: „Die Möglichkeit vor einem gewalttätigen Partner ins Frauenhaus flüchten zu können, ist notwendiger denn je.“ Umso erschreckender sei, dass die Staatsanwaltschaft gegen Texte einer extrem frauenfeindlichen Band aus Niederösterreich (die „Hinichen“), die zur Gewalt aufrufen, keinen Grund zum Einschreiten sieht.
- Flüchtlinge
Verwundert über die Vorgangsweise des Innenministeriums äußerte sich die Caritas der Diözese Linz. Das Innenministerium hat kirchlichen Organisationen die Rückkehrberatung entzogen. Allein in Oberösterreich, so die Caritas Oberösterreich, sind in diesem Jahr mehr als 129 Personen beraten worden. 58 von ihnen sind schon freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt.
- Appell
„Land der Menschen“ appelliert an alle Parteien, im Wahlkampf die guten Ansätze des Miteinanders von In- und Ausländern nicht durch populistische Äußerungen und unzulässige Vereinfachungen zu gefährden.