n Pram„Jahrhundert-Umbau“ nennt die Pfarre das, was sie in den vergangen beiden Jahren geschafft hat: die Außenrenovierung der Kirche mit der Erneuerung des Turmblechs und die Erweiterung des Altarraums. Die Gestaltung von liturgischen Feiern wie Taufe, Erstkommunion oder Kindermesse war durch die beengten Platzverhältnisse teilweise sehr beeinträchtigt. Das ist nun anders, wie die Ministranten als Erste beim heurigen Erntedankfest erfahren konnten: Die gesamte Schar – fünfzig Buben und Mädchen – fand im Altarraum Platz. Der neue Raum bietet nun auch dem Kirchenchor neue Möglichkeiten. Im Rahmen der Umgestaltung erhielt der gotische Taufstein wieder seine ursprüngliche Funktion. Er wurde an die Schwelle von Langhaus und Altarraum gesetzt. So entstand ein neuer „liturgischer Ort“. Zusätzlich wurde für den 13 Meter hohen Kirchenraum ein Beleuchtungskonzept entworfen, das die Kunstwerke des Gotteshauses in „neuem Licht“ erstrahlen lässt. Damit niemand wegen unbequemer, weil zu enger Bänke vom Kirchenbesuch abgehalten wird, vergrößerte man auch den Abstand zwischen den einzelnen Reihen. Die Innenrenovierung kostete 93.000 Euro, die Außenrenovierung 88.000. Die Mitglieder der Pfarre leisteten 500 freiwillige Arbeitsstunden.