Die wieder errichtete Auferstehungskapelle beim Linzer Barbarafriedhof erinnert an die Verheißung der Auferstehung.
Fast fünfzig Jahre nach ihrem Abriss nutzte der Stiftungsrat des Barbarafriedhofs die Möglichkeit, an der Stelle eines alten Blumenkiosks eine vergessene Kapelle wieder zu errichten. Nach alten Plänen und Fotos wurde die Auferstehungskapelle fast auf ihrem ursprünglichen Standort wieder erbaut. Generalvikar Josef Ahammer konnte letzte Woche im Beisein von Reinhold Kern, Pfarrer der Stadtpfarre Linz, das barocke Schmuckstück segnen. Eine Lithographie aus dem Jahre 1742 ist die erste Abbildung der Kapelle an der Weggabelung von Linz nach Zizlau und St. Peter. 1915 wanderte das kleine Gotteshaus in die Mozartstraße und wurde 1956 abgerissen. Die Statue des auferstandenen Christus und die zwei Putten kamen in die Karmelitenkirche. Jetzt sind sie wieder in der Kapelle und abermals an einer Weggabelung (Friedhofstraße-Dinghoferstraße) nahe dem ursprünglichen Standort zu sehen. hn