Ausgabe: 2003/11, Notzien, Schupp, Franz Schupp, Innsbruck
11.03.2003
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Über den Theologen Franz Schupp. Ein Buch, das die Beiträge des österreichischen Theologen Franz Schupp während seiner Lehrtätigkeit an der Universität Innsbruck (1968–1974) dokumentiert, wurde nun an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz präsentiert. Univ.-Prof. DDr. Walter Raberger (Dogmatik) und Univ.-Prof. Dr. Hanjo Sauer (Fundamentaltheologie), beide ehemalige Studenten Schupps und heute als Professoren an der Linzer Privatuni tätig, publizieren als Herausgeber im Werk „Vermittlung im Fragment. Franz Schupp als Lehrer der Theologie“ (erschienen im Verlag Friedrich Pustet, E 24,90) die Lehrtätigkeit Schupps. Der junge Jesuit verursachte damals einen verheißungsvollen Aufbruch der Theologie. Sein Anliegen war es, den christlichen Glauben in einer säkularisierten Welt diskussionsfähig zu machen. Mit seiner Auffassung von Theologie stieß Schupp jedoch bald auf Widerstand. Zum Bedauern vieler endeten die Auseinandersetzungen mit seinem Austritt aus dem Jesuitenorden. Der Editionsband sucht die Tatsache zu würdigen, dass Schupps theologischer Ansatz zu den eigenständigsten der katholischen Theologie im Österreich des 20. Jahrhunderts gehört.