Anton Bruckners testamentarisch festgelegter Wunsch in der Gruft unter „seiner“ Orgel in St. Florian beigesetzt zu werden, zeigt ganz deutlich, wie prägend dieses Stift und seine Menschen für ihn waren. Bruckner war Florianer Sängerknabe, später auch „provisorischer Stiftsorganist“.
Ganz verschiedenartige Einblicke in diese Welt bieten erstmals Brucknertage im Stift St. Florian. Eröffnet wird mit Franz Schuberts „Winterreise“ (20. 8.), auch er war einst zu Gast im Stift. Die Kunst bewussten Zuhörens will ein Musicosophia-Seminar (20.-22. 8.) finden lassen. Ganz auf den Spuren des Genius loci kann man am 22. 8. wandeln. Ein besinnlicher Rundgang durchs Stift, das Erleben der Brucknerorgel und Genießen von typischen Bruckner-Schmankerln gipfeln in einem Orchesterkonzert mit dem European Philharmonic Orchestra unter Peter Jan Marthé, das Bruckners 7. Symphonie in der Basilika erklingen lässt. Weitere Veranstaltungen runden das Programm ab.
Ab welchem Jahr lässt sich der Bestand der Florianer Sängerknaben nachweisen?
Mailen oder faxen Sie die Lösung bis 20. August an die Kirchenzeitung: service@kirchenzeitung.at, Fax: 0732/76 10-39 39. Wir verlosen 2x2 Karten für das Konzert am 22. 8. unter Peter Jan Marthé. Infos und Karten unter st.florian@oberoesterreich.at oder Tel. 07224/56 90.