Der Wiener Tiergarten Lainz lädt seit etwa einer Woche wieder die Kinder ein, zur Winterfütterung von Tieren Kastanien zu sammeln und abzugeben. Diese Arbeit wird sogar mit ein bisschen Geld belohnt.
Jeder von uns kennt die Kastanie, schätzt ihre gefällige Art, an heißen Tagen Schatten zu spenden, und liebt die Frucht zum Basteln, manche Sorte auch zum Verzehr. Was aber ist die Kastanie? Unser Text enthält drei Fehler. Finden Sie diese und stellen Sie richtig: Die Kastanie ist ein mit zwölf Arten vorkommender Laub werfender Baum und Strauch aus der Familie der Eichengewächse. Kastanien kommen ursprünglich in warmgemäßigten Gebieten im Osten Nordamerikas, in Südeuropa, Nordafrika und Ostasien vor. Typisch sind ihre schlanken, am Rand gefiederten Blätter und die auffälligen, männlichen, aufrechten Blütenähren. Mehrere Arten liefern wertvolles und dauerhaftes Nutzholz, das auch für Eisenbahnschwellen, Viehzäune und Holzfässer verwendet wird, sowie Früchte, die als Nahrungsmittel dienen. Diese werden auch Esskastanien oder Maronen/Maroni genannt – im Unterschied zu den nicht essbaren Rosskastanien. –
Maroni sind ausgesprochen mineralstoffreich und enthalten darüber hinaus einen hohen Anteil an Eiweiß und Vitaminen. Sie sind von einer stacheligen Hülle umgeben, die sich bei der Reife mit sechs Klappen sternförmig öffnet und die braunen Nüsse freigibt.Die Römer führten in Mitteleuropa sowie in England die Maroni ein.
Schicken Sie die Lösung bis 10. Oktober an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir senden allen Einsender/innen Kastanienrezepte zu.
Beim Rätsel Nr. 38 (Schalke 04, FC Superfund, Gelsenkirchen) hat gewonnen: Robert Zinterhof, Pabneukirchen.