Der „schwebende Altar“ in Form eines Altartuchs ist jener Teil der Neugestaltung der Kapelle in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, die am augenfälligsten ist. „Irritierend und unbegreiflich wie der fehlende Altar seien auch die Geschehnisse im KZ“, so die Künstlerin Michaela Schwarz. „Bitten wir um Gottes bleibende Gegenwart gerade an diesem Ort – gemeinsam mit unseren jüdischen Brüdern und Schwestern“, betonte Bischofsvikar Wilhelm Vieböck beim Segnungsgottesdienst. Pfarrer Rößler bezeichnete den Altar als Brücke zwischen den leidgeprüften Menschen damals und den Menschen heute. jw