„Es ist ein absolut gutes Gefühl. Sie ist eine der schönsten Orgeln, die wir in Österreich haben.“ Domorganist Wolfgang Kreuzhuber spricht von seinem „Arbeitsplatz“, dem Cockpit der Rudigierorgel im Linzer Dom.
70 klingende Register, rund 6.000 Pfeifen sorgen dafür, dass mit diesem Instrument Orgelliteratur von Spanien bis Deutschland, von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert gespielt werden kann. „Die Rudigierorgel ist als Universalorgel konzipiert“, sagt Kreuzhuber. Sowohl in der Tontiefe, wie in der Tonhöhe erreicht sie Bereiche, die an der Grenze des vom Menschen hörbaren liegen. Das Instrument ist deutlich jünger als der Dom: Seit 1968 thront sie im rückwärtigen Teil des Hauptschiffes, direkt über dem Hauptportal.
Am 23. und am 30. Oktober führt noch einmal Domorganist Kreuzhuber Interessierte zur Orgel hinauf. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr im Dom unter der Orgel.
Unsere Schätzfrage: Wie lange ist die Pfeife, mit welcher der höchste Ton an der Rudigierorgel gespielt wird? Ein Tipp: Wenn Sie an ein paar Zentimeter denken, sind Sie auf der richtigen Spur.
Schicken Sie die Lösung bis 7. 11. an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, office@kirchenzeitung.at ein. Wir verlosen drei Bücher.