Auf Einladung der Initiativgruppe Alpbach an der Universität Linz diskutierte der EU-Sonderbeauftragte für den Südosteuropa-Stabilitätspakt, Dr. Erhard Busek letzte Woche mit Student/-innen. Busek betonte die Bedeutung der Osterweiterung als Friedensprojekt für ganz Europa. Man solle die Erweiterung nicht nur wirtschaftlich sehen, sondern auch vom geistig-kulturellen Gesichtspunkt. „Wir sprechen hier von Ihrer Zukunft“, meinte er zu den Studierenden. Neben Busek diskutierte der Osteuropa-Experte der Nationalbank, Dr. Thomas Gruber, mit den Student/innen.
Zum Umstand, dass das Auslandssemester zwar verstärkt von den Studenten genutzt wird, diese jedoch fast ausschließlich ins westeuropäische Ausland gehen, meinte Busek zur KIZ: „Es gibt natürlich Modestrebungen und selbstverständlich will jeder entweder nach Amerika, England, Frankreich oder sonst wohin gehen. In Wirklichkeit wird man aber draufkommen, dass Sprachkenntnisse und eine Kenntnis dieser Länder auch für die eigene berufliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung sind. Das hat immer einen Verzögerungseffekt an sich, aber ich bin überzeugt dass die jungen Leute in Österreich das sehr rasch lernen werden.“