Gemeinden in Oberösterreich und Ostbayern wollen gemeinsam den Gedanken der Nachhaltigkeit auf eine breitere Basis stellen. In Aurolzmünster wurden am 8. November die Anliegen des weltweiten Aktionsprogramms für Umwelt und Entwicklung der UNO, die unter dem Titel „Agenda 21“ betrieben werden, in ihrer Bedeutung für die Region diskutiert. „Die Agenda 21 ist eine gute Möglichkeit, die Problemfelder der ländlichen Region zu meistern“, meint etwa Bürgermeister Hans Hartl aus Kirchheim i. I. als oberösterreichischer Projektträger. Die Kontakte zwischen Bayern und Oberösterreich sollen intensiviert werden. Dazu gehörte dieses erste grenzüberschreitende Kontakttreffen in Aurolzmünster, an dem 110 Personen teilgenommen haben. Was 1992 in Rio für die ganze Welt formuliert wurde, soll auch in den Regionen umgesetzt werden. Wirtschaft, Umwelt und soziale Aspekte sollen bestmöglich in Einklang gebracht werden. Für die nächsten drei Jahre wollen die Bayern und Oberösterreicher unter dem Titel „InnBrücke“ zehn gemeinsame Projekte auf den Weg bringen. Die Europäische Union unterstützt diesen Weg.