Forum „Kirche und Sport“ beschäftigt sich mit Emotionen im Sport
Ausgabe: 2003/46, Kirche, Sport, Zoidl
11.11.2003
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
„Ohne Emotion ist Sport undenkbar“, erklärt Christian Zoidl, selbst begeisterter Sportler und Vorsitzender der Diözesan-Sportgemeinschaft: „Es gilt mit den Emotionen richtig umzugehen“.
Gefühle zu zeigen, gilt im Berufsleben als Schwäche. Keine Miene zu verziehen, wäre dagegen ein Zeichen von Stärke. Ein Irrglaube, wie Zoidl aufzeigt. Der Mensch darf sich nicht von seinen Gefühlen abschneiden: von Freude und Trauer, von Angst und vom Jubelschrei über Gelungenes . Der Sport bietet die Gelegenheit Emotionen zeigen können. Sportliche Betätigung stärkt auch das Selbstbewusstsein, betonte der Therapeut und Marathonläufer Markus Hochgerner bei der Enquete des Forums „Kirche und Sport“ am 7. November in Linz. Motivieren zum Sport könne man hauptsächlich über Emotionen, so Hochgerner. Der Appell an das Gesundheitsbewusstsein habe weniger Zugkraft. jw