Die Auseinandersetzung war hart. Die Sprache auch. Dann rang man sich zu einen Kompromiss durch, schüttelte einander die Hände, lachte in die Kameras. Alles wieder gut, wurde vermittelt. Was folgte, war eine „offen gesagte“ Diskussion im Fernsehen. Thema war wieder die Eisenbahn. Der Moderator bemühte sich am Schluss um den Austausch von Freundlichkeiten. Was den beiden exponiertesten Kontrahenten Gutes zum jeweils anderen einfalle, wollte er von Staatssekretär Kukacka und Gewerkschaftsboss Haberzettl wissen. Kukacka tat sich schwer, rang sich aber zu einem Kompliment wegen der Klarheit Haberzettls durch. Dieser blieb „klar“: Er schätze an Kukacka dessen Rückansicht. – Wie tief sinkt die politische Auseinandersetzung noch?