Am 10. November feierten die Jugendwohngemeinschaften der Caritas für Kinder und Jugendliche das 40-Jahr-Jubiläum. Die Geburtsstunde, so erinnern sich die Gründer, schlug 10.000 Kilometer von Linz entfernt – 1963 beim Internationalen Kongress der Katholischen Arbeiterjugend in Rio de Janeiro. Das Thema des Kongresses war die Zuwanderung junger Arbeitnehmer/innen in die Großstädte. Der damalige Diözesan-Jugendseelsorger und heutige Rektor der Caritas Oberösterreich, Prälat Josef Mayr, brachte aus Rio die Gründungsidee mit. Jugendlichen sollte eine Wohn- und Freizeitmöglichkeit geboten werden. Seither haben etwa 2.000 junge Frauen und Männer in den Jugendwohngemeinschaften, die heute „Junges Wohnen“ heißen, ihr vorübergehendes Zuhause gefunden. Bei der Tagung wurde unter anderem über den Wandel der Bedürfnisse, nach denen sich auch die Angebote richten müssen, gesprochen. So wird derzeit überlegt, ob die Idee von Wohngemeinschaften nicht auf Senioren ausgedehnt werden sollte.