„Wir sollten weit mehr als bisher aus dem geistlichen Reichtum der orientalischen Kirchen schöpfen und ihnen unsere ganze Hand reichen“, sagte Bischof Maximilian Aichern bei der Eröffnung der Ausstellung „Christen im Orient“. Die Schau in der Linzer Karmeliten-Krypta informiert über die Geschichte und die aktuelle Lage der Christen im Nahen Osten. Bischof Aichern bezeichnete die Ausstellung als „Tor“ zu den Christen des Orients, die sich weithin von der „westlichen“ Kirche im Stich gelassen fühlen. Die wirtschaftliche Not und das Leben als Minderheit in muslimischen Gesellschaften mache die Christen oft heimatlos in der eigenen Heimat. Tausende – vor allem junge Menschen – wandern daher Jahr für Jahr vor allem in die USA aus.
Die Ausstellung ist bei den Karmeliten (Linz, Landstraße 33) bis 23. November geöffnet. Informationen: Tel. 0732/77 35 78.