Für den Generalvikar ist die Kirchenzeitung wichtigstes diözesanes Medium. Die Redaktion lud ihre Mitarbeiter/innen in ihre Werkstatt.
Wie man seine Digitalkamera optimal nutzen kann, damit in der Kirchenzeitung bestmögliche Bilder erscheinen – darüber gab Profifotograf Rudolf Laresser bei der „Kirchenzeitungs-Werkstatt“ Tipps. Nach mehrjähriger Pause hatte die Kirchenzeitung zu einer „Mitarbeiter/innen-Werkstatt“ für Freitag, 14. November eingeladen. Für die Redaktion war dies eine Gelegenheit, einmal persönlich zu Leuten Danke zu sagen, mit denen sie sonst nur am Telefon, per Mail oder über die Bankverbindung Kontakt hat. In den Redaktionsräumen konnten sich die Werkstatt-Besucher/innen über die Entwicklung im Zeitungsbereich – vom Setzkasten bis zu der modernen digitalen Zeitungsproduktion – informieren.
Weil viele Kirchenzeitungs-Mitarbeiter/innen zu Hause auch bei Pfarrblättern mitarbeiten, hatte die Kirchenzeitung den neuen Generalvikar Mag. Maximilian Mittendorfer zu einer „Interviewstunde“ eingeladen. „Die Verbindung der Pfarren mit dem wichtigsten Medium der Diözese, das interessiert mich“, erklärte Mittendorfer sein spontanes Ja für sein Kommen.
Die meisten Fragen bezogen sich auf das Miteinander von Pfarren und Diözese, wenn es schwierige Personalsituationen zu lösen gibt. Eine Teilnehmerin zeigte sich erstaunt und erfreut, wie gut der Generalvikar über die spezielle Situation in ihrer Pfarre Bescheid wusste. Eine „einigermaßen gerechte Personaleinteilung zu erreichen“ nannte Mittendorfer als Ziel. „Wir schaffen es nicht überall, aber wir versuchen es.“ Mittendorfer nannte jedoch auch den Rahmen: „Über das Kirchenrecht können wir nicht darüber springen!“ Trotzdem: Einen menschlichen Umgang bei Problemen zu finden, das seien die schwierigsten Fragen für einen Bischof oder einen Generalvikar. Ehrenamtliche werden in den Pfarren mehr Aufgaben übernehmen, aber „wir müssen sehr gut aufpassen, dass wir Ehrenamtliche zwar fördern, aber nicht überfordern“. Dasselbe soll auch für die Mitarbeiter/innen gelten, die sich für die Kirchenzeitung engagieren.