Die Pfarren des Linzer Dekanates Nord möchten die pastorale Entwicklung ihrer Region und der Seelsorgeräume nicht dem Zufall überlassen. Sie haben einen Prozess gestartet, in dem sie Schwerpunkte für die Zukunft der Seelsorge erarbeiten. Als eine der besonderen Herausforderungen wurde das schwer greifbare, aber spürbar neu erwachte Interesse für Spiritualität gesehen. In der Pastoral geht es nicht nur um das Organisieren und um Inhalte: „Es sollen Dinge passieren, die der Seele gut tun“, so der Wunsch aus einer Planungsgruppe. Dazu müssen auch neue Räume und Formen für Seelsorge und Spiritualität geschaffen werden. Eine Arbeitsgruppe wird dazu Vorschläge erarbeiten. Ohne dem Ergebnis vorgreifen zu wollen, skizziert Mag. Peter Zuber von der Linzer Stadtpastoral einige Eckpunkte: „Es werden sich die Formen der Spiritualität ändern müssen. Zentral wird an den spirituellen Angeboten sein, dass das Leben der Mitfeiernden mehr als bisher zur Sprache kommt und gedeutet wird.“
Ein weiterer Ausschuss setzt sich mit der Stärkung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen auseinander. Auch hier wird ein besonderes Augenmerk auf das geistliche Selbstbewusstsein der Ehrenamtlichen gelegt, das sich unter anderem im Bewusstmachen der von Gott geschenkten Begabungen zeigen kann.