Seit Jahren bemühen sich die Kirchenzeitungen, über kirchliche Dokumente rechtzeitig informiert zu werden. Nur so haben sie die Möglichkeit, ihre rund 800.000 Leser/-innen in Österreich aus erster Hand gut zu informieren. Diese haben ein Recht auf eine profunde Erstinformation, da sie als durchwegs aktive Christen darauf angesprochen werden, was die Kirche sagt. Wir bedauern es daher sehr, dass wir unsere Leser/-innen nicht wenigstens gleichzeitig mit den Tagesmedien über den Inhalt des ökumenischen Sozialwortes informieren können. Man hat uns die dazu nötige Vorinformation verweigert. Das ist eine Missachtung jener, die das Sozialwort bisher tatkräftig mitgetragen haben.