Mit der Adventzeit hat auch die Zeit zum Kekse-Backen und Maroni-Braten begonnen, es ist Bratäpfel- und Kletzenbrot-Zeit. In vielen Familien dürfen die Kinder beim Backen helfen. Sie haben Spaß am Kochen wie auch die beiden auf dem Bild, das von einer Benefiz-Veranstaltung mit Suppen-Ausspeisung der Hauptschule Sarleinsbach für Missionsschwester Inigo Öller, Sansibar, stammt (siehe letzte KIZ).
Zurück zum Kletzenbrot. Es besteht gewöhnlich neben den Kletzen vor allem aus Brotteig, Feigen, Rosinen und Nüssen. Kletzen werden gedörrte Birnen und auch Zwetschken genannt. Die Dörrobsterzeugung ist in Österreich ein Nischenprodukt heimischer Bauern. 90 Prozent des gedörrten Obstes wird direkt vermarktet. Ein typischer Betrieb verarbeitet Streuobst, 100 bis 1.000 Kilogramm – Birnen, Äpfel und Zwetschken. Marillen spielen kaum eine Rolle.
In den Supermärkten sind fast ausschließlich billigere importierte Trockenfrüchte aus Frankreich und Kalifornien zu finden. Sie besitzen mehr Restfeuchte und sind zumeist chemisch konserviert. Auch Bioläden importieren viel (Türkei, Südtirol).
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