Vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders 1582 galt der 13. Dezember als Mittwintertag. Auf dem Kalender steht Lucia oder Luzia. Ihr Name kommt vom Lateinischen Lux, also Licht.
Im Mittelalter wurden am Tag der hl. Luzia die Kinder beschenkt. Der 24. Dezember als Gabentag hat sich erst langsam im und nach dem 16. Jahrhundert entwickelt. Lichtbräuche gibt es zu Luzia bis heute. In Schweden etwa, wo die Winternächte noch länger dauern als bei uns, wird Luzia als Heilige des Lichts verehrt. Die Schweden trinken an diesem Tag Glögg, heißen Punsch. Auch bei uns feiern zu Luzia manche Pfarren feierliche Gottesdienste.
Einen besonderen Brauch, der zwar mit Luzia nichts zu tun hat, aber bei dem ein Licht im Mittelpunkt steht, ist die Friedenslicht-Aktion des ORF Oberösterreich. Seit 1986 bringt dieses ein Kind nach Oberösterreich. Heuer entzündete es die 13-jährige Birgit Göttel aus Kirchdorf/Krems am 26. November in der Geburtsgrotte in Bethlehem. Von Oberösterreich aus wird es in viele Länder verteilt.Nennen Sie zumindest drei Organisationen, die für die Verbreitung des Friedenslichtes sorgen.
Unter allen entsprechenden Einsendungen, die uns bis 19. Dezember erreichen, verlosen wir drei Bücher.