Einfach nur zu warten, dass sich junge Menschen für einen Beruf in der Kirche interessieren, ist zu wenig. „Freundlich und offensiv“ möchte man auf Männer und Frauen zugehen, die Eignung und Neigung für ein besonderes Engagement in der Kirche zeigen, erklärt Otmar Stütz, Leiter des Referates für Berufungspastoral der Diözese Linz. Was freundlich und offensiv bedeutet, ist in Pfarren zu beobachten, die keinen Priester mehr vor Ort haben. Damit die Seelsorge weitergeht, sucht – zumeist der Pfarrgemeinderat – Verantwortliche für die Kernbereiche der Seelsorge: Es wird überlegt, welche Personen dafür in Frage kämen, wer die Betreffenden anspricht ... Wenn es durch gezieltes Anreden in Pfarren gelingt Berufungen für die Seelsorgeteams zu wecken, könnte das auch ein zielführender Weg sein, Menschen für Berufe in der Kirche zu interessieren, so Stütz: auf sie zugehen, anreden, fragen, anstoßen. Hier könnte auch eine besondere Herausforderung für Pfarrgemeinden liegen. Um Menschen auf Berufe in der Kirche aufmerksam zu machen, hat das Referat nun einen Folder mit Antwortkarte erarbeitet, der eine einfache Möglichkeit bietet, mit einem Mitglied des Berufungs-Pastoralteams in Kontakt zu kommen. Eine Fülle von Informationen findet man auch auf der Homepage der Berufungspastoral: www.dioezese-linz. at/ordinariat/berufungspastoral.