„Diese Solidarität ist eine Verpflichtung.“ Gerade einmal zwei Monate sind vergangen, seit Österreichs Bischöfe in einer Erklärung die Bedeutung der Hilfe für die Christen in der Heimat Jesu ins Gewissen gerufen haben. Sie taten es angesichts ihrer „tiefen Sorge über die Situation im Heiligen Land“. Doch diese Woche, beim weltweiten Bischofs-Gipfel für die Solidarität mit den Christen im HeiligenLand ist Österreich wieder einmal nicht vertreten. Auf Unverständnis stößt dies vor allem bei denen, die hierzulande Aktionen zur Unterstützung organisieren. Sie wissen, dass zwar Hilfe aus Österreich hoch geschätzt wird. Doch nur der direkte Besuch kann die Ortskirche im Einsatz für Versöhnung und einen gerechten Frieden stärken. Und da wären statt schönen Worten auch einmal Taten angesagt, die diese Verpflichtung unterstreichen.