Gut trainiert müssen sie sein und vor allem schnell. Und natürlich muss es auch beim Material passen. Österreich hat Freude mit seinen Weltmeistern – ob auf der Piste, am Tischtennistisch oder gelegentlich auch in einer ungewohnten Sparte. In einer Disziplin ist Österreich fast unschlagbar. Bei der Feuerwehr. In internationalen Bewerben räumen die Österreicher stets ab – obwohl es sich um reine Amateure handelt. Zurecht ist man bei den Feuerwehren stolz auf solche Erfolge. Noch mehr Freude daran sollte die Bevölkerung selber haben. In kaum einem anderen Land ist so sehr auf die Feuerwehr Verlass wie gerade in Österreich. Im „Florianjahr 2004“ wollen Feuerwehr und Kirche noch enger zusammenwirken. Sie haben vieles gemeinsam.
Beide – Feuerwehr wie Kirche – sind nicht nur für sich selbst da, sondern vor allem fürandere. Das ist sogar Vereinszweck. Es gilt aber auch umgekehrt: Beide sind nicht nur für andere, sondern auch zur eigenen Freude da. Auch das ist Vereinszweck. „Das Heil der Menschen“ ist Ziel der Kirche. Dass Menschen heil bleiben, ist auch Ziel der Feuerwehr.
Da ist oft lange kein Einsatz notwendig. Schlimm wäre es, wenn die Feuerwehrleute dann sagen würden: Jetzt üben wir nicht mehr, wir verkaufen auch unsere Ausrüstung. Zahlt sich ja nicht aus für die paar Mal! Und wie ist es im Bezug auf das Christsein? Den anspruchsvollen Herausforderungen, denen ein Christ begegnet, wird jemand besser gerecht, der auch in den leichteren Situationen nicht auf sein Christsein vergessen hat.