Schülerinnen der HBLAs Lentia und Ebensee entwarfen liturgische Kleider
Ausgabe: 2004/03, HBLA, Stundenplan
14.01.2004
- Heinz Niederleitner
DCF 1.0
Wie sieht das liturgische Gewand der Zukunft aus? Designte Antworten auf diese Frage brachten HBLA-Schülerinnen zu Papier.
„Es war einmal was anderes“, sagen Anna und Juli. Die beiden Schülerinnen der HBLA Lentia für Mode und Bekleidungstechnik in Linz hatten sich im Rahmen eines Projektes Gedanken zu liturgischen Gewändern für Priester, Diakone und Laien gemacht. Rund vier Wochen hatten sich an der Linzer Schule 15- bis 16-jährige Schülerinnen der 2. Klassen im Fach Entwurf- und Modezeichnen mit diesem Thema beschäftigt. Zuvor stand in Religion die Geschichte und Bedeutung der liturgischen Gewänder auf dem Stundenplan. „Trotzdem haben wir die Auftragsstellung an die Schülerinnen sehr offen gehalten“, sagt Religionslehrer Mag. Jürgen Ehling. Mit verschiedenen Techniken (Computer, händisches Zeichnen, Collage aus Buntpapier und sonstigen Materialien) brachten die jungen Designerinnen ihre Entwürfe zu Papier. „Besonders forciert haben wir auch den Entwurf liturgischer Gewänder für Frauen“, sagt Ehling. Manche Entwürfe setzen auf die Einbeziehung des Christusmonogramms, bei anderen stehen Aussagen wie das Peacezeichen oder schlicht das Design im Vordergrund. Ein Entwurf war ganz originell: ein liturgisches Gewand mit Hose.